BRÜCKNERBERLIN

 

Der charismatische, warme und raumgreifende Sound von Christian Brückners Stimme ist durch Filme, Hörfunk, Lesungen, Hörbücher und als Synchronstimme (Robert de Niro, Harvey Keitel, Martin Sheen, Peter Fonda etc.) zur Legende geworden.  Er ist der deutsche Sprecher. Brückner wurde für seine Arbeit mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet und er erhielt bereits mehrfach den Deutschen Hörbuchpreis.

In seinem vielgestaltigen und langen Schaffen ist Christian Brückner immer wieder im Rahmen unterschiedlichster Musikproduktionen aufgetreten. Doch jetzt hat sich der Ehrenpreisträger der Deutschen Schallplattenkritik (2016) gemeinsam mit zwei Wegbegleitern einen lang gehegten Wunsch erfüllt: ein eigens für ihn und seine virtuose Stimmgestaltung getextetes und komponiertes Musikprogramm. Für die Umsetzung dieses Herzensprojektes kamen für Brückner nur Tim Isfort (Musik) und Antek Krönung (Text) in Frage, mit denen er bereits 1997 im Rahmen des legendären „Tim Isfort Orchester“-Albums zusammengearbeitet hatte. „BrücknerBerlin“ ist ein im wahrsten Sinne ein handverlesenes Album – intim und voller Leben. Brückner, Isfort und Krönung entwickeln einen eigenständigen Sound und schicken den Zuhörer auf eine phantasiegeladene Reise. Durch zehn abwechslungsreich zwischen Jazz, Chanson und soundtrackartig produzierten Klangwelten flaniert „The Voice“ mal sprechend, mal singend, mal sinnierend zwischen Liebe und Glück, Schmerz und Abgrund, Wahrheit und Täuschung, Erotik und Weisheit – reist in den Süden, bevor er am Ende dieser Reise wieder in seiner Hauptstadt, aufwacht: Brückners Berlin.

Tim Isfort stellte für die Aufnahmen ein persönliches „All-Star-Ensemble“ zusammen und lud Musiker in sein Tonstudio ein, die schon im Umfeld der Orchester-Produktion zu hören waren: Sebastian Reimann (Violine), Mirjam Hardenberg (Cello) und Magnus Döhler (Viola) sowie Julia Brüssel an der zweiten Violine. Hinzu kamen Künstler, die Isfort aus anderen Musikprojekten kennt und die er für dieses Projekt begeistern konnte: die bekannte Jazzpianistin Julia Hülsmann, der Gitarrist Kai Brückner, der Elektroniker und Drummer Achim Zepezauer sowie der Schlagwerker Patrick Hengst. Ausgeholfen haben Matthias Beckmann-Tex (Violine) und Ludmilla Witzel (Cello). Den Kontrabass übernahm Tim Isfort wie üblich selbst. Der Komponist und Musiker Tim Isfort, Jahrgang 1967, ist in Moers am Niederrhein aufgewachsen. In zahlreichen Band-Projekten war er früh als Arrangeur aktiv, studierte Kontrabass und arbeitet im eigenen Tonstudio an stilistisch unterschiedlichsten Projekten. 1995 gründete er das „Tim Isfort Orchester“, ein bis zu 40-köpfiges Orchester mit wechselnden Gastsängern und -sprechern. Seit 2008 ist er verstärkt im Bereich internationaler Kulturprojekte aktiv, kuratierte verschiedene musikalische Reihen und übernahm die künstlerische Leitung von Musikfestivals. („Traumzeit Festival“ 2008 – 2012, „Platzhirsch Festival“ seit 2013, „moers festival“ seit 2017).

Der dritte Akteur im Bunde ist Antek Krönung. Der studierte Literaturwissenschaftlicher ist in den 90er in die Werbung geraten und leitet heute als geschäftsführender Gesellschafter die Kommunikationsagentur Benning, Gluth & Partner in Oberhausen und Berlin. Krönung, Jahrgang 1962, hatte bereits an der Orchester-Produktion von Tim Isfort als Textdichter mitgewirkt. Seinen Text „Drei Teile Gold“, der in einer neuen Aufnahme auch auf dem Album „BrücknerBerlin“ (Veröffentlichung am 27.10.2017) zu hören ist, führen Martina Gedeck und Jan Josef Liefers im Rahmen eigener Programme auf.

 

ARGON, Album-Veröffentlichung
am 26.10.2017

 

Drei kurze Ausschnitte – „BrücknerBerlin“

 

Der KÜNSTLERHAFEN übernimmt:

 Beratung CD-Veröffentlichung für ARGON Verlag GmbH und Bühnenprogramm

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