JÜRGEN TARRACH

 

Jürgen Tarrach ist einer der markantesten Schauspieler der deutschen Filmund Theaterlandschaft. Aufsehen erregte er unter anderem durch seine Darstellung des Walter Sedlmayr in Jo Baiers Fernsehfilm „Wambo“, für welche er 2002 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. Einem breiten Publikum wurde er erstmals Mitte der 1990er Jahre durch die Fernsehserie „Um die 30“ bekannt. 1997 folgte, ebenfalls von Ralf Hüttner initiiert, geschrieben (gemeinsam mit Dominic Raacke) und inszeniert, die innovative Krimireihe „Die Musterknaben“ (I-III), die bis heute Kultstatus erreichte. Seine Rolle als Kommissar Docker an der Seite von Oliver Korittke brachte ihm dafür 1998 eine Nominierung für den Bundesfilmpreis als bester Hauptdarsteller ein. Sowie beide Darsteller wurden für ihre Leistung mit dem Sonderpreis der Baden-Badener Tage des Fernsehspiels ausgezeichnet. Zahlreiche Kinorollen folgten: Helmut Dietls „Late Show“, „Der Eisbär“, „Schlaraffenland“ mit Heiner Lauterbach und Franka Potente, „Schnee in der Neujahrsnacht“, sowie „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“. Für die beiden letztgenannten Filme war Tarrach als bester Hauptdarsteller für den Deutschen Filmpreis nominiert.

Den Deutschen Fernsehpreis erhielt er 2000 schließlich für die eindringliche Darstellung der titelgebenden Rolle „Norbert“ in einem Münchener Tatort. Seine Filmografie umfasst mehr als 50 Titel – und auf einen ist er besonders stolz: „Wambo“ (Adolf-Grimme-Preis 2002, Goldene Nymphe von Monte Carlo als bester Darsteller). Auch in internationalen Kinoproduktionen ist Jürgen Tarrach immer wieder zu sehen, 2006 in dem James-Bond-Streifen „Casino Royale“ an der Seite von Daniel Craig und 2008 in „Der Vorleser“. Ebenfalls 2008 entstand das Drama „Mogadischu“ unter der Regie von Roland Suso Richter, in der Jürgen Tarrach den legendären Staatsministers Hans-Jürgen Wischnewski täuschend echt verkörperte. Belohnt wurde diese Produktion 2009 mit der Goldenen Kamera und dem Deutschen Fernsehpreis. Neben zahlreichen weiteren TV-Rollen in „Wilsberg“, „Große Fische. Kleine Fische“, „Die Schöne und das Biest“ oder Donna Leons „Endlich Mein“ steht Jürgen Tarrach seit 2016 als ex-Staatsanwalt Eduardo Silva im ARD- „Lissabon“-Krimi vor der Kamera und möchte sich als Strafverteidiger an der Seite von Schauspielerin Vidina Popov neu behaupten. Der Erfolg der Kriminalfilme ließ Tarrach durch die umfangreichen Dreharbeiten jedes Jahr langfristig in Portugal verweilen und er entdeckte dort für sich den traditionsreichen Fado. Inspiriert von dieser Musik entwickelte Tarrach mit dem Komponisten und Arrangeur Ingvo Clauder in Zusammenarabeit mit dem Textautor Antek Krönung (u.a. Christian Brückner „BrücknerBerlin“) das erste deutschsprachige Fado-Programm „Zum Glück traurig“, das bei Sony Music am 16.08.2019 veröffentlicht und ab Dezember 2019 auf die Bühne gebracht wird. Die erste Album-Auskopplung „Ich habe keine Tränen“ erscheint am 29.03.2019 auf allen digitalen Portalen.

 

www.juergentarrach.de

 

Ich habe keine Tränen

von Jürgen Tarrach | Zum Glück traurig

 

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